Mit Skilehrer Ausbildung neues Berufsfeld erschließen
Wer Skifahren zu seinem Beruf machen möchte und seine Kenntnisse gerne weitergibt, findet in einer Skilehrer Ausbildung eine attraktive Möglichkeit, Wintersport zu betreiben und dabei sein Einkommen aufzustocken.
Grundsätzlich kann jeder eine Skilehrer Ausbildung anstreben, es bedarf keines bestimmten Schulabschlusses. Ausschlaggebend ist die Eignung. Wer also sein Hobby zum Beruf machen möchte, kann dies mit den entsprechenden Voraussetzungen mit relativ wenig Aufwand verwirklichen.
In der Regel muss ein bestimmtes Mindestalter erreicht sein. Zudem ist der Nachweis gesundheitlicher Unbedenklichkeit erforderlich, der Bewerber muss also ein ärztliches Attest vorlegen, welches bescheinigt, dass er körperlich ohne Einschränkungen für die Tätigkeit des Skilehrers geeignet ist. Die Voraussetzungen beinhalten außerdem, dass man bereits ein sehr guter und sicherer Skifahrer ist. Denn Zugang zur Ausbildung hat nur, wer die entsprechende Fahrtechnik beherrscht und in einem praktischen Eignungstest nachweist. Dann allerdings kann in einem relativ kurzen Zeitraum der Titel zum Skilehrer über mehrtägige Lehrgänge erworben werden. In Deutschland gibt es sogar eine staatliche Skilehrer Ausbildung. Diese umfasst allerdings über 50 Ausbildungstage und endet mit einer staatlichen Prüfung und Zertifizierung.
Die Lehrgänge sind in jedem Fall ausgesprochen praxisorientiert. Wer sich zum Skilehrer ausbilden lässt, trainiert die pädagogischen und didaktischen Inhalte in konkreten Schulungssituationen mit Probeschülern, er verbessert seinen Fahrstil und feilt an den jeweiligen Techniken unter verschiedenen Bedingungen. Aber auch umfassende theoretische Kenntnisse werden in der Ausbildung zum Skilehrer vermittelt. Der Umgang mit Risikoquellen wie etwa Lawinengefahr oder die Vorgehensweisen bei Unfällen von Teilnehmern ist ebenfalls Bestandteil der Ausbildung. Die entsprechenden Erste-Hilfe-Kenntnisse sind allerdings über einschlägige Kursbesuche im Vorfeld zu erwerben. Die Kosten für eine Skilehrer Ausbildung sind in der Regel selbst zu tragen und das erfolgreiche Absolvieren kann in den wenigsten Fällen eine anschließende Vollzeitbeschäftigung gewährleisten.
Viele Menschen, die diesen Berufszweig wählen, zeigen sich äußerst flexibel und gehen im Sommer ebenfalls saisonalen Beschäftigungen etwa in der Touristikbranche nach. Eine interessante Alternative ist, Skilehrer lediglich für einige Wochen im Jahr als Zweitbeschäftigung auszuüben, während man seine bisherige Berufstätigkeit beibehält oder aber diese durch Verwandtes wie etwa einem Sportstudium ergänzt.